Kodak Color Plus 200

Aktualisiert: 20. Nov 2020

Der Kodak Color Plus 200 ist preiswert - nicht billig. Bei der analogen Fotografie geht es ja irgendwie immer um diesen besonderen Look. Man vergleiche z.B. "Indiana Jones und der Tempel des Todes" mit "Der Exorzist". Da wird schnell klar, wie unterschiedlich Film sein kann. Indiana Jones sollte absichtlich in knalligen farben auf die Leinwand kommen. Beim Exorzisten hat man sich mit kräftigen Farben absolut zurückgehalten - hier sollten kühle Farben den Eindruck einer Reportage vermitteln.


Mir persönlich gefällt der Look des Kodak Color Plus ziemlich gut, besser, als der Look der Portra-Familie. Aber das ist ja nun mal Geschmackssache. Ich mag das teilweise grobe Korn und die Farbgebung, die an alte Zeiten der Fotografie erinnert. Das liegt wahrscheinlich daran, dass der Kodak Color Plus 200 die gleiche Emulsion hat, wie Filme in den 80er Jahren. Wen man diesen Film leicht unter- oder überbelichtet, kann man das Korn, die Farben, und den Kontrast sogar noch steuern.


Die Bilder im Freibad sind leicht unterbelichtet - mit einer ISO-Einstellung von 250 und einem Polfilter. Gut, der Polfilter hat nichts mit der Unterbelichtung zu tun, ich wollte aber die Spiegelungen auf der wasseroberfläche vermeiden.







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