Silbersalz35 Film richtig belichten & bearbeiten

Aktualisiert: Feb 2

Ich hatte es mir schon gedacht, als ich die ersten Bilder bei instagram gesehen hatte - Der Silbersalz35 (250D) ist ab sofort mein neuer Lieblingsfilm! Hier die Silbersalz-Filme bestellen!

Hinter den Silbersalz-Filmen steckt der Kodak Vision 3, auf dem übrgens Quentin Tarantino seine Filme dreht. Wobei er bei Weitem nicht der einzige ist.


Der Film findet immer mehr begeisterte Anhänger, ist ja auch kein Wunder. Der Kodak Vision 3 hat einfach einen geilen Look und lässt sich in der Post-Production (wie man so schön sagt) hervorragend bearbeiten. Womit wir auch schon beim Thema wären:

Die Silbersalz35-Filme werden im ECN-2-Prozess entwickelt, da der Film über eine RemJet-Beschichtung verfügt, die eben nur in diesem Prozess entfernt werden kann. Das macht nicht jedes Labor. Kauft man die Filme bei Silbersalz, ist die Entwicklung und der hochauflösende Scan (5900 x 3800px) bereits enthalten. Außerdem werden die Rohdaten im JP2-Format bereitgestellt. Im ViererPack kostet ein Film knapp 15.- Euronen. Bedenkt man, dass Film, Entwicklung und Scan in diesem Preis enthalten sind, stellt man schnell fest, dass es schwer sein wird, etwas günstigeres zu finden.

Nun, wie belichtet man die Silbersalz35-Filme richtig?

Empfohlen wird vom Silbersalz-Team, die Filme um eine Blende ​zu überbelichten. Zunächst geht es darum, dem Film viel Licht zu spendieren, damit möglichst viele Details den Weg auf das Negativ finden. Später, bei der Bearbeitung, hat man somit mehr Möglichkeiten in der Bearbeitung. In diesem Arbeitsschritt legt man also denn Look des Films fest - und den bestimmt der Fotograf selbst fest.

Bearbeitung nach dem Scan

Man sollte nicht den Fehler machen und diese Filme wie ganz normale C-41-Filme behandeln. Soll heißen, belichten, ins Labor schicken, und fertig - das läuft nicht. Machen aber viele - und sind dann mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Was noch schlimmer ist, diese Menschen teilen Ihre negativen Erfahrungen, die sie selbst herbeigeführt haben, dem weltweiten Web mit. Das wäre das gleiche, als wenn ich mir ein Fertigmenü aus dem Tiefkühler hole und mich darüber beschwere, dass das Zeug ja tiefgefroren ist und somit ungenießbar ist. Ja richtig, man hätte es in der Mikrowelle zubereiten müssen. So ist es auch mit Cinefilm. Wer keinen Bock auf eine abschließende Bearbeitung hat, sollte lieber auf C-41-Filme zurückgreifen oder die Ergebnisse des Cinefilms akzeptieren wie sie sind. Viele mögen den Look und lassen die Bilder unbearbeitet. Es hat ja jeder seinen eigenen Geschmack was Farbgebung, Kontrast u.s.w. angehen.

Ich empfehle auf jeden Fall, dieses YouTube-Video anzuschauen und zusätzlich die FAQs auf der Silbersalz-Homepage zu lesen. Sehr informativ und absolut hilfreich!

Hier gibt es einige Beispiel-Fotos der Silbersalz35-Filme auf der Silbersalz35-Homepage

Unter dem Hashtag #silbersalz35 finden Sie auf instagram bereits über 12.000 Fotos. Es ist äußerst interessant, was andere aus dem Film herausholen. Menschen aus the whole wide World teilen ihre Ergebnisse. Na wenn das nicht toll ist! Nachfolgend ein paar wenige Bilder - und wie ich meinen Lieblingslook verarbeitet habe:


Bilder oben: bearbeitet / Bilder unten: unbearbeitet (so kommen die Bilder aus dem Silbersalz-Labor)

...mehr Bilder aus dieser Serie hier.

Falls ich in diesem Beitrag versehentlich so richtigen Mist geschrieben habe, würde ich mich über einen Kommentar freuen :-)

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